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Partnerschaft MACO Stöckel:
Gemeinsam gewachsen 50 Jahre Partnerschaft

Gemeinsam gewachsen

50 Jahre Partnerschaft zwischen MACO und Stöckel

Kontinuität ist in einer Branche, die von technologischem Wandel, steigenden Anforderungen und globalem Wettbewerb geprägt ist, keine Selbstverständlichkeit. Umso größer ist die Bedeutung einer Partnerschaft, die seit fünf Jahrzehnten erfolgreich besteht. MACO und Stöckel verbindet mehr als die Zusammenarbeit zwischen Beschlaghersteller und Fensterbauer: Es ist eine Beziehung, die auf Vertrauen, technischem Dialog und dem gemeinsamen Anspruch basiert, gute Lösungen für die Herausforderungen des Marktes zu entwickeln. 

Im Interview: Ernst Mayer (Unternehmerfamilie Mayer), Mario Neuwirth (CEO MACO Gruppe), Oliver Lehnert (MACO Executive Vice President Sales West), Reiner Stöckel (Geschäftsführer Stöckel) und Günther Stöckel (Firmengründer Stöckel)

50 Jahre Zusammenarbeit zwischen einem Beschlaghersteller und einem Fensterhersteller sind alles andere als selbstverständlich. Was bedeutet dieses Jubiläum für Sie?

50 Jahre Zusammenarbeit zwischen einem Beschlaghersteller und einem Fensterhersteller sind alles andere als selbstverständlich. Was bedeutet dieses Jubiläum für Sie?

Ernst Mayer: Dieses Jubiläum steht für Vertrauen, Verlässlichkeit und gemeinsames Wachstum. Stöckel war einer unserer ersten großen Partner in Deutschland und hat uns als österreichischem „Newcomer“ einen entscheidenden Vertrauensvorschuss gegeben. Daraus ist eine Zusammenarbeit entstanden, die über Jahrzehnte gewachsen ist und heute weit über eine klassische Kunden-Lieferanten-Beziehung hinausgeht. 

Reiner Stöckel: 50 Jahre Partnerschaft sind keine Selbstverständlichkeit. Persönliches Vertrauen und das gegenseitige Verständnis für die Anforderungen des Marktes machen unsere Verbindung bis heute so wertvoll.
 

Die Geschichte begann in den 1970er-Jahren mit einem spontanen Musteranschlag. Wie wichtig war dieser erste Eindruck?

Die Geschichte begann in den 1970er-Jahren mit einem spontanen Musteranschlag. Wie wichtig war dieser erste Eindruck?

Günther Stöckel: Entscheidend. Ein Mitarbeiter von MACO befand sich mit einem Handelsvertreter auf Reise durch Norddeutschland und legten einen ungeplanten Stopp bei uns ein. Meine Bedingung: Wenn der vorgestellte Dreh-Kipp-Beschlag sofort und überzeugend bei uns in der Werkstatt montiert werden könne, sei eine Zusammenarbeit denkbar. Noch am selben Abend erfolgte der Musteranschlag. Die einfache Montage und die unmittelbare Praxistauglichkeit waren entscheidend. Das Produkt funktionierte im Alltag – und genau darauf kommt es an. 

Mario Neuwirth: Rückblickend zeigt diese Situation sehr gut, wie unsere Zusammenarbeit bis heute funktioniert: lösungsorientiert und nah an den Anforderungen des Kunden. 
 

Welche Rolle spielte die gemeinsame technische Entwicklung?

Welche Rolle spielte die gemeinsame technische Entwicklung?

Reiner Stöckel: Eine sehr große. Wir haben ein eigenes Profilsystem entwickelt und mit der Unterstützung MACOs viele technische Details erarbeitet. Solche Projekte gehen weit über eine normale Lieferantenbeziehung hinaus. 

Oliver Lehnert: Genau darin liegt der besondere Wert der Partnerschaft. Durch die enge Zusammenarbeit gewinnen wir wichtige Einblicke in die Anforderungen von Verarbeitern, Märkten und Endkunden. Dieses Wissen fließt direkt in unsere Produktentwicklung ein. 
 

Die Fenster- und Beschlagtechnik hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Was hat sich aus Ihrer Sicht am meisten gewandelt?

 

Reiner Stöckel: Die Anforderungen an Komfort, Sicherheit und Design sind deutlich gestiegen. Gleichzeitig erwarten Kunden heute intelligente und vernetzte Lösungen. Geblieben ist jedoch der Anspruch, dass Produkte zuverlässig funktionieren und einfach zu verarbeiten sind. 

Mario Neuwirth: Innovation kann nur erfolgreich sein, wenn sie praktische Vorteile schafft. Deshalb ist das kontinuierliche Feedback unserer Partner für uns so wichtig. 

Nicht jede Partnerschaft bleibt über Jahrzehnte hinweg frei von Herausforderungen. Was hat Ihnen geholfen, schwierige Phasen zu meistern?

Nicht jede Partnerschaft bleibt über Jahrzehnte hinweg frei von Herausforderungen. Was hat Ihnen geholfen, schwierige Phasen zu meistern?

Günther Stöckel: Offenheit und Ehrlichkeit. Natürlich gab es intensive Diskussionen, beispielsweise bei Preisverhandlungen. Wichtig war immer, dass beide Seiten das gemeinsame Ziel vor Augen hatten.

Mario Neuwirth: Langfristige Partnerschaften entstehen nicht von selbst. Offene Kommunikation, Vertrauen und die Fähigkeit, temporär auch in den Schuhen des anderen gehen zu können, sind entscheidend.

 

Welche Rolle spielt die persönliche Ebene?

Günther Stöckel: Eine zentrale Rolle. Vertrauen entsteht durch Menschen. Persönliche Begegnungen, gemeinsame Veranstaltungen und der direkte Kontakt haben unsere Zusammenarbeit immer geprägt. 

Ernst Mayer: Dem kann ich nur zustimmen. Über die technische Ebene hinaus ist eine persönliche Verbundenheit entstanden, die über Generationen Bestand hat.  

Wo sehen Sie die gemeinsamen Zukunftsthemen?

Wo sehen Sie die gemeinsamen Zukunftsthemen?

Mario Neuwirth: Globaler Wettbewerb, Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden die Branche weiter beeinflussen. Gleichzeitig wachsen die Erwartungen der Endkunden an Komfort und Sicherheit. 

Reiner Stöckel: Markt- und Kundenanforderungen werden komplexer. Umso wichtiger ist es, Innovationen frühzeitig gemeinsam zu denken und marktfähige Lösungen zu entwickeln. 

Oliver Lehnert: Wir beschäftigen uns intensiv mit intelligenten Fenster- und Türsystemen. Bei der Entwicklung unserer Sensorlösung „Sense by MACO“ hat uns Stöckel wertvolle Impulse aus der Praxis geliefert. Dieses Marktfeedback fließt direkt in Produktentwicklungen.
 

Abschließend gefragt: Warum passen MACO und Stöckel auch nach 50 Jahren noch so gut zusammen?

Reiner Stöckel: Aufgrund der persönlichen Bindung, technischen Offenheit, direkten Entscheidungswege und dem gemeinsamen Interesse an guten marktfähigen Lösungen. 

Ernst Mayer: Weil es immer um mehr ging als um Produkte. Wir haben voneinander gelernt, entwickelt und Vertrauen aufgebaut. Dadurch ist eine persönliche Verbundenheit entstanden.

Oliver Lehnert: Partnerschaft bedeutet für uns, sich auf Augenhöhe zu begegnen und auch in herausfordernden Zeiten zusammenzustehen. Das beschreibt die letzten 50 Jahre zwischen MACO und Stöckel sehr treffend. 
 

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